Frage zu 2.2er Diesel

Hier könnt Ihr Probleme/Fragen zum Opel Frontera posten.

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Duetze75
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Frage zu 2.2er Diesel

Beitrag von Duetze75 » Freitag 4. Dezember 2015, 10:13

Möchte mir einen B-Frontera anschauen Bj.05.2004 . Es handelt sich um einen 2.2er Diesel , muß ich bei diesem Motor auf irgendetwas im spezielen achten ?
Das sind keine Dellen , das sind Erfahrungen !!
DUETZE75

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Der Ralf
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Re: Frage zu 2.2er Diesel

Beitrag von Der Ralf » Freitag 4. Dezember 2015, 10:16

ja , das er im kalten Zustand gut anspringt und vernüftig läuft. :D
Der Ralf
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Der B den ich nie haben wollte http://www.opel4x4.de/viewtopic.php?f=4&t=21524
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Wolf 1

Re: Frage zu 2.2er Diesel

Beitrag von Wolf 1 » Freitag 4. Dezember 2015, 10:24

ich kopiere das mal von einem andern Thread raus.Ist meine Erfahrung mit dem dti.

Mit einer Laufleistung ab 200.000km würde ich nur einen mit überholten/reparierten Motor nehmen.Ab 150-170.000 km würde ich mal neue Injektoren einplanen, evtl. die ESP, Drallklappen reinigen stehen auch an.

Beim anschauen sollte der Motor auf jedenfall kalt sein, wenn du ihn warm gefahren hast,nochmal mehrere Startversuche und auf die Farbe vom Abgas achten. Der sollte beim warmstart nicht nach Diesel riechen und sofort mit der (qualmerei :smoke:) aufhören.
Längere Dieselfahne blau oder weiß(Dieselgeruch), nach warmstart ist nicht gut...

Wenns geht auf jedenfall einen längeren Berg hochfahren und die temp.Anzeige beobachten,die schnellt evtl. schlagartig in den roten, bedeutet auch nichts gutes.Die darf richtung rot wandern, aber nur langsam.

Frontmann

Re: Frage zu 2.2er Diesel

Beitrag von Frontmann » Freitag 4. Dezember 2015, 10:26

Wenn der Kraftstofffiltereinsatz schwarz ist, befindet sich Motoröl darin. Das deutet auf undichte Traversen an den Einspritzdüsen hin.

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Andy1981
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Re: Frage zu 2.2er Diesel

Beitrag von Andy1981 » Freitag 4. Dezember 2015, 11:50

Da kann ich vieleicht auch noch was zu sagen :)

schau dir die unterdruckleitungen fahrerseit im motorraum an.
öl verslust gerade vorne an der stirnwand vom Motor,nach schauen.

Öldruckleitungen vom turbo nach schauen,ziemlicher aufwand da die richtigen zu bekommen,falls defekt oder ölig.

kurbelwellen riemenscheibe auf risse nach schauen.ist anscheinend eine bekannte stelle beim b,meiner hat auch schon eine durch ;)

ansonsten drauf achten das der motor kalt ist wenn du ihn das erste mal startest.wie die anderen schon schrieben,sollte er sofort anspringen.

Ob das mit dem qualmen immer so einen klaren ausdruck gibt,weiß ich nicht.meiner qualmt seit 2 jahren beim starten und auch noch ein paar km danach und dennoch habe ich keine probleme.

sollte sauber durch ziehen und keine leistungs löcher haben.

tacho nach schauen ob alles geht und nicht irgendwas verschwindet oder nur geht wenn du licht an machst ;)

gruß und viel erfolg

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Duetze75
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Re: Frage zu 2.2er Diesel

Beitrag von Duetze75 » Samstag 5. Dezember 2015, 07:52

Danke schon mal für die Antworten,ob es jetzt der Diesel oder doch ein Benziner wird wird sich bei der ein oder anderen Probefahrt rausstellen ! hmm
Das sind keine Dellen , das sind Erfahrungen !!
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JK1976
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Re: Frage zu 2.2er Diesel

Beitrag von JK1976 » Samstag 5. Dezember 2015, 08:15

Ob Diesel oder Benzin sollte eigentlich abhängen, wie viel du fährst ( gerade bei großen und schweren Autos ist der Verbrauch vom Kraftstoff sehr unterschiedlich ). Ich hab den 2,2 Diesel und brauche meist unter acht Liter auf 100 Kilometer.
Beim Diesel solltest du darauf achten, dass die Einspritzpumpe schon einmal erneuert wurde, da diese meist kurz nach 100.000 km defekt ist (
die 100.000 km sind ein Erfahrungswert, da ich schon lange auf Opel arbeite). Sehr häufig sind die AGR defekt und die Einlasskrümmer versaut.
Meiner Meinung nach ist aber der Gesamtzustand des Fahrzeuges noch wichtiger als der Motor, denn arbeiten an der Karosse sind sehr zeitaufwendig und teuer, wenn du sie nicht selbst erledigen kannst

Frontmann

Re: Frage zu 2.2er Diesel

Beitrag von Frontmann » Samstag 5. Dezember 2015, 09:45

Kann das denn sein?

Meine Erfahrung ist da jedenfalls eine Andere und defekte Einspritzpumpen haben in aller Regel Leckagen an der Kraftstoffversorgung - also in Schmiermangel durch Luft in der ESP - ihren Ursprung.

Der Dieselmotor eines meiner Kunden hat jetzt über 300.000 km runter und noch die erste Einspritzpumpe. Diese Woche gab es den ersten Tausch der Leckölschläuche, da Startprobleme nach einigen Stunden Standzeit auftraten. Nu' springt er wieder an und läuft wie eh und je.

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Re: Frage zu 2.2er Diesel

Beitrag von JK1976 » Montag 7. Dezember 2015, 08:07

Kann schon sein, dass manchmal diverse Undichtigkeiten vorkommen, meist ist aber die Elektronik defekt. Es gibt Firmen die diese Steuergeräte reparieren ( dafür braucht man die Pumpe nicht ausbauen ).
Darum Tanke ich auch kein Öl zum Diesel, weil ich der Meinung bin, dass das nichts hilft ( schaden tut es aber sicher auch nicht )

Frontmann

Re: Frage zu 2.2er Diesel

Beitrag von Frontmann » Montag 7. Dezember 2015, 08:12

mit den Steuergeräten hatte ich auch noch keine Probleme, viel mehr mit dem Kurbelwellensignalgeber und den Glühkerzen. Beides ist aber finanziell kein Fiasko. In einem Fall war der Drucksensor im Saugrohr verstopft. Gereiningt und i.O..

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Re: Frage zu 2.2er Diesel

Beitrag von JK1976 » Montag 7. Dezember 2015, 11:59

Bis jetzt ist nur über die Probleme von diesem Motor geredet worden. Das dieser Motor aber eine der Besten ( meine Ansicht ) ist, hat noch keiner gesagt. Bei guter pflege sehr langlebig, wartungsarm durch Steuerkette, niedrige Ersatzteilpreise ( fast Baugleich 2,0 DTI )
und vom Verbrauch mit unter 10 Liter auf 100km auch sparsam.
Steuergerät ist meist dann defekt, wenn das Fahrzeug abgestellt wird und sich danach nicht mehr starten lässt ( nicht mehr anspringt ).

Frontmann

Re: Frage zu 2.2er Diesel

Beitrag von Frontmann » Montag 7. Dezember 2015, 13:12

in welchem Prozentbereich ist das der Fall?

Wolf 1

Re: Frage zu 2.2er Diesel

Beitrag von Wolf 1 » Montag 7. Dezember 2015, 14:13

JK1976 hat geschrieben: Das dieser Motor aber eine der Besten ( meine Ansicht ) ist, hat noch keiner gesagt.
In der Summe aller anfallenden Arbeiten, war der 2,2 i (bei mir) wesentlich günstiger.Trotz mittlerweile Zahnriemenriss, ist(war) der2,2i immer noch günstiger wie der dti.

Gegenüber gestellt werden bei beiden Fahrzeugen jeweils eine defekte Kopfdichtung, Folgearbeiten wie Injektoren etc. , bei fast identischer Laufleistung.
Obige VP 44 ist hier noch gar nicht erwähnt, die lief Problemlos.

Insgesammt war der 2,2i auch wesentlich weniger Störanfällig wie der 2,2dti, Fehlerquellen auch viel leichter zu finden und zu reparieren :o

Der Zahnriemenriss hat lt. (Auskunft Bukarest) nur minimale Spuren in den Kolben hinterlassen, konnte also recht einfach repariert werden.Zahnriemen war erst 2,5 Jahre alt und hatte um die 30tsd km gelaufen.

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cpthome
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Re: Frage zu 2.2er Diesel

Beitrag von cpthome » Montag 7. Dezember 2015, 14:44

Als überzeugter Diesel-Pilot kann ich nur sagen: ich habe am Wochenende einen Schlachter geholt...
1,85t Frontera + 660kg Trailer = ~ 2,5 t am Haken
Mein DTI hat die Fuhre ohne Murren über 300km über die Bahn geschleppt, bergauf wie bergab.
Verbrauch bei entspannten 88 km/h: 10.1 Liter Diesel und das ganze mit M/T 's
Temperatur konstant bei 88 Grad (gemessen mit OBD2 während der Fahrt

Lediglich meine schon leicht vorbelastete Kupplung hat sich bemerkbar gemacht...

Sicherlich ist sowas mit dem V6 mindestens genauso entspannt, aber der säuft mir persönlich leider zu viel...


Bild
Beste Grüße
Christian




base camp
N 52°52'35.0" - E 8°13'58.0"



Mein Bastelthread: http://forum.opel4x4.de/viewtopic.php?t=18028

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Re: Frage zu 2.2er Diesel

Beitrag von JK1976 » Montag 7. Dezember 2015, 15:25

Re: Frage zu 2.2er Diesel


in welchem Prozentbereich ist das der Fall?

Kann ich dir leider nicht sagen, da ich die Firma noch nicht lange kenne, die die Pumpensteuergeräte repariert. Ich bin mir aber sicher das meist die Elektronik schuld ist. Welcher mechanischer Teil würde genau dann brechen wenn du das Auto abstellst ?? ( Die Firma ist ACTRONICS / Händlerpreis f. technische Überholung 186.- excl Mwst, Test € 35.- ) Ist ja geschenkt, wenn man bedenkt was die VP44 inkl. Umbau kostet.

Frontmann

Re: Frage zu 2.2er Diesel

Beitrag von Frontmann » Montag 7. Dezember 2015, 15:43

Also doch nur ne Mutmaßung?


Brechen tut normaler Weise nichts beim Abstellen, es kann aber der Spritzversteller klemmen, wenn dieser beim Kaltstart in die entsprechende Position gebracht werden soll und Späne das verhindern. Nach Rücksprache mit dem Instandsetzer Bosch, war das Teil kaum zerlegbar, weil es klemmte. Die Ursache war Schmiermangel durch Leckage. Bei manchen Pumpen soll es wohl einen Fehler am SG geben. Der ist mir aber noch nicht untergekommen und ich kenne auch kenne, der das jemals hatte.

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Re: Frage zu 2.2er Diesel

Beitrag von JK1976 » Montag 7. Dezember 2015, 16:12

Fahrzeug fährt - abgestellt und dann klemmt der Spritzversteller ? Glaub ich nicht
Wenn ich mit Startspay starte, würde er dann nicht weiterlaufen ( mit steckengeblieben Spritzversteller )??

Frontmann

Re: Frage zu 2.2er Diesel

Beitrag von Frontmann » Montag 7. Dezember 2015, 16:17

selbst schon erlebt, also nicht nur vom Hörensagen weitererzählt. War aber ein Zafira 2.0DTI.

Frontmann

Re: Frage zu 2.2er Diesel

Beitrag von Frontmann » Montag 7. Dezember 2015, 16:18

JK1976 hat geschrieben:Fahrzeug fährt - abgestellt und dann klemmt der Spritzversteller ? Glaub ich nicht
Wenn ich mit Startspay starte, würde er dann nicht weiterlaufen ( mit steckengeblieben Spritzversteller )??
keine Ahnung, sowas benutze ich nicht.

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Duetze75
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Re: Frage zu 2.2er Diesel

Beitrag von Duetze75 » Montag 7. Dezember 2015, 18:06

So viel input, so viele Meinungen ! :crazy:
Das sind keine Dellen , das sind Erfahrungen !!
DUETZE75

Dieter_64
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Re: Frage zu 2.2er Diesel

Beitrag von Dieter_64 » Dienstag 8. Dezember 2015, 13:10

Duetze75 hat geschrieben:So viel input, so viele Meinungen ! :crazy:
:meinung:
.... lass Dich nicht Kirre machen..
Alle Fronits haben Ihre Vor- und Nachteile... Alles andere ist nur Überzeugung oder Glauben...
Und da die Dicken ja schon älter sind... haben alle Ihre weh wehchen...

Verlass Dich einfach auf Dein Bauchgefühl..... schau nach technischen und opt. Zustand...

Probier alles aus... vor allem den Allrad, die Untersetzung, Tacho....
Im Forum gibt's ne Checkliste auf was man achten sollte...

Wenn Du ein Zugpferd suchst, dann bleib beim Diesel... Drehmoment, Druchzug und Spritverbrauch.... kommt keine Benziner mit. :anim:
Vergleichbar wär da noch der V6... aber der hat ja auch seine Macken.. und entsprechend hohen Spritverbrauch und Wartungsaufwand. Ausserdem im Unterhalt teurer als die anderen.
cpthome hat das schon richtig beschrieben.... ich mach die gleichen Erfahrungen und hab nix zu meckern...
Fahr meinen Dicken schon fast 100 000km.... ausser Heizungskühler, ESP und Riemenscheibe war da nix...

Mach Dir mal darüber Gedanken:

Die Benziner, besonders der 2,2i:
• Zahnriemenriss vor Wechselintervall etc...
Diesel:
• Die ESP...
• Wenn Du nicht gerade Diesel Ultra oder wie das Zeuch heist, 2-TaktÖl mit in den Tank kippst.. hebt das Ding...
Jetzt kanns Du Dir raussuchen, ob Du eher nen Motorschaden, oder ne ESP für ca. 5 - 600 Euronen ( bei Selbsteinbau) , im Falle eines Falles investierst... ;-) :crazy:

Nun viel Spaß beim Kaufen..

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Der Ralf
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Re: Frage zu 2.2er Diesel

Beitrag von Der Ralf » Dienstag 8. Dezember 2015, 13:17

Der Ralf hat geschrieben:ja , das er im kalten Zustand gut anspringt und vernüftig läuft. :D
Mal vom allgemeinen Zustand abgesehen , war das mein voller Ernst. Den das ist das wichtigste beim Diesel.
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Re: Frage zu 2.2er Diesel

Beitrag von Rainer.M » Dienstag 8. Dezember 2015, 13:31

Jeden dieser Motoren im frontera kannst du mit Glück und etwas Geschick beim Einkauf für ein paar hundert Euro instandsetzen, wenn der jeweilige für den motor typische defekt eintrifft. Aber du kannst mit der Reparatur und den teilen auch problemlos deutlich über dem Zeitwert liegen. Von daher ist der mögliche Reparaturaufwand überhaupt kein Kriterium für oder gegen einen bestimmten Motor.

Du bekommst beim Diesel halt Drehmoment, aber um den preis der hohen Steuer und dem Zusatzaufwand mit den umweltplaketten. Den Verbrauch kannst du bei den Benzinern mit einer gasanlage oder e85 auch relativieren.

Von daher würde ich an deiner stelle mit Checkliste die typischen stellen abklopfen und ansonsten nach gesamtzustand und offenen Baustellen entscheiden. Und dann kann ein für kleines Geld zu reparierender tacho, airbag oder abs-sensor am Ende das bessere Schnäppchen ausmachen, als ein Diesel, der startprobleme hat oder ein gerade erst neu und nicht fachgerecht gewechselter zahnriemen...

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Re: Frage zu 2.2er Diesel

Beitrag von Frontmann » Dienstag 8. Dezember 2015, 13:54

Rainer.M hat geschrieben: ... am Ende das bessere Schnäppchen ausmachen, als ein Diesel, der startprobleme hat oder ein gerade erst neu und nicht fachgerecht gewechselter zahnriemen...
Um den Zahnriemen beim 2.2er Diesel mach Dir mal keine Sorgen, der hat nämlich Steuerketten.

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Re: Frage zu 2.2er Diesel

Beitrag von Der Ralf » Dienstag 8. Dezember 2015, 13:57

Frontmann hat geschrieben:
Rainer.M hat geschrieben: ... am Ende das bessere Schnäppchen ausmachen, als ein Diesel, der startprobleme hat oder ein gerade erst neu und nicht fachgerecht gewechselter zahnriemen...
Um den Zahnriemen beim 2.2er Diesel mach Dir mal keine Sorgen, der hat nämlich Steuerketten.
:lol2: :lol2: :lol2: :lol2: der war gut !
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Re: Frage zu 2.2er Diesel

Beitrag von Wolf 1 » Dienstag 8. Dezember 2015, 15:21

Dieter_64 hat geschrieben: Diesel:

Wenn Du nicht gerade Diesel Ultra oder wie das Zeuch heist, 2-TaktÖl mit in den Tank kippst.. hebt das Ding...
Jetzt kanns Du Dir raussuchen, ob Du eher nen Motorschaden, oder ne ESP für ca. 5 - 600 Euronen

wie ist das gemeint,ist das 2 taktöl doch nicht so gut ?

Frontmann

Re: Frage zu 2.2er Diesel

Beitrag von Frontmann » Dienstag 8. Dezember 2015, 15:29

hören - vermuten - erzählen. Es wird immer uninformativer hier!

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Re: Frage zu 2.2er Diesel

Beitrag von Rainer.M » Dienstag 8. Dezember 2015, 15:54

So meine ich das doch gar nicht:

Motordefekte und aufwändige rostnachsorge sind doof und teuer. Und da nehmen sich die verschiedenen Motoren gar nichts. Alles andere ist für kleines Geld machbar.

Beim 2,2er benziner ist es der Zahnriemen. Daher würde ich nach einem auto schauen, wo der Wechsel schon über 1000km her ist aber noch genug reserve zum nächsten wechsel besteht. Beim 3,2er ist es das Kühlsystem und die saugrohrdichtung. Daher würde ich hier nur Fahrzeuge anschauen, die ich vor ort auch warmfahren kann. Und beim Diesel ist es meist Luft in der Kraftstoffzufuhr. Daher würde ich mir hier nur Autos anschauen, die vor der Besichtigung wenigstens 3 Stunden standen.

Diese Randbedingungen wären mir wichtiger, als ein abs-fehler, ein airbagfehler oder ein defekter tacho. Weil die Macken haben die b auf kurz oder lang eh alle. Hauptsache der Motor läuft anständig und die karre ist nicht komplett durchgerostet.

Frontmann

Re: Frage zu 2.2er Diesel

Beitrag von Frontmann » Dienstag 8. Dezember 2015, 16:14

Solche Freds sind so langsam Standard hier, wo am Ende mehr Verwirrung gestiftet wurde, als Eingangs bestand.

Am Besten wär doch ein Elektromotor. Damit hat man Ruhe vor Zahnriemen und Kopfdichtung, sowie dem ominösen Benzindruckfegler, dessen Ableben hier immer herbeibeschworen wird und ne Gasanlage brauchts auch nicht.

Amen.

Dieter_64
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Re: Frage zu 2.2er Diesel

Beitrag von Dieter_64 » Dienstag 8. Dezember 2015, 16:45

Wolf 1 hat geschrieben:
Dieter_64 hat geschrieben: Diesel:

Wenn Du nicht gerade Diesel Ultra oder wie das Zeuch heist, 2-TaktÖl mit in den Tank kippst.. hebt das Ding...
Jetzt kanns Du Dir raussuchen, ob Du eher nen Motorschaden, oder ne ESP für ca. 5 - 600 Euronen

wie ist das gemeint,ist das 2 taktöl doch nicht so gut ?
Genauso wie ich geschrieben habe....

Also gaaaaaaaaaaaaaaaanz langsam..... ;-)
  • Kein Diesel Ultra, Ultimate... oder wie das Zeuch heist....
    Immer schön das normale Diesel tranken....
    + 2-Takt Öl vor dem Tanken zukippen....
Und ja, doch, natürlich.... 2-Takt Öl hilft der ESP zu einem längerem Leben....

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