Reifen für Frontera A

Hier kommen alle Fragen zum Thema Reifen, Felgen und Räder rein.

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al_zaghal
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Reifen für Frontera A

Beitrag von al_zaghal » Dienstag 10. Mai 2011, 15:27

Hallo, bin kfz-technisch absolut ungebildet, brauche aber dringend neue Bereifung für meinen Fronti A, 2.2 16V, Bj 97, Benziner, weitgehend Originalzustand. Es sollen Ganzjahresreifen sein, Neuware, aber möglichst günstig, natürlich aber auch keine Schrottproduktion. Wäre total nett, wenn ihr mir mit ein paar Fragen helfen könntet: :wah:

1.
Was ist finanziell günstiger:
a) Werkstatt einfach alles selber machen lassen
b) irgendwo 4 Reifen bestellen und von der Werkstatt auf den bisherigen Felgen austauschen lassen
c) irgendwo 4 komplette Räder bestellen und die Werkstatt nur den Radwechsel machen lassen

2.
Selber traue ich mir den Radwechsel nicht so richtig zu, weil ich bei der Art und Weise nicht richtig durchblicke, wie die Felgen ab- und angeschraubt werden. Da sind solche großen runden Kappen über der Felge, die ich nicht runter kriege, bzw. wo ich Angst hätte, dass ich sie hinterher nicht wieder drauf kriege. Oder gibt's da nen Trick und es ist gar nicht so schwer??? :crazy:

3.
Da ich blöderweise auch noch meinen Fahrzeugschein verlegt habe und erst noch suchen muss, kann ich da nicht nachsehen, welche genauen Reifen oder Räder ich brauche. Zur Zeit sind aber die folgenden drauf:
Fulda Tramp
235/70R16
105 H
Tubeless M+S Radial

Ich habe keinen Schimmer, was diese Angaben bedeuten. :oops: Aber reichen die Angaben zum Bestellen aus, oder muss ich noch was Anderes wissen?

4.
Habt ihr Erfahrung, wo man Reifen oder Räder herbekommt, die qualitativ so weit OK sind, aber trotzdem möglichst günstig? (Geschäfte, Online-Shops, Marken...)

Ach so, wegen meiner Unwissenheit: Lieber Mitleid als Lachanfälle... :funny:

Frontmann

AW: Reifen für Frontera A

Beitrag von Frontmann » Dienstag 10. Mai 2011, 17:40

Reifen bekommst du bei reifendiensten und Werkstätten, ebenso Auskunft über Preis und Qualität. Vor einem Kauf via Internet und geplanter Montage in einer Werkstatt, würde ich die Werkstatt erst fragen, ob sie dazu bereit ist. man nimmt ja auch keine Getränkeflasche in die Kneipe mit und fragt nach einem Glas ;-)

Die Angaben auf den Reifen riechen i.d.R. zur Bestellung aus. Ein Blick in dei Papiere gibt aber Sicherheit. Im Fahrzeugbrief stehen die Reifengrößen auch drin.

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Wilddieb
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Re: Reifen für Frontera A

Beitrag von Wilddieb » Dienstag 10. Mai 2011, 18:04

al_zaghal hat geschrieben:
...
2.
Selber traue ich mir den Radwechsel nicht so richtig zu, weil ich bei der Art und Weise nicht richtig durchblicke, wie die Felgen ab- und angeschraubt werden. Da sind solche großen runden Kappen über der Felge, die ich nicht runter kriege, bzw. wo ich Angst hätte, dass ich sie hinterher nicht wieder drauf kriege. Oder gibt's da nen Trick und es ist gar nicht so schwer??? :crazy:
....
Ergänzung zu Frontmans Posting

Bei den Original Alufelgen sind die Nabenkappen von innen angeschraubt.
Also nicht mit Gewalt abhebeln, dann sind sie kaputt!
Erst die Felge runter und dann die drei Schrauben auf der Innenseite lösen


Je nach Ausführung sind verschiedene Reifengrößen im Originalbrief eingetragen, bei mir z.B. die Größen 235/70R16 105T und 255/65R16 109T
Jeder Reifenhändler kann damit was anfangen.

Ich fahre z.B. den General Grabber AT2 in der Größe 255/65-16 ganzjährig, mittlerweile seit knapp über 90000km. Ausgangs des Sommers werde ich neue brauchen und nach den super Erfahrungen mit den Reifen wird es wieder ein General Grabber AT werden.
Gruß,
Matthias
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Mach nichts, was ich nicht auch machen würde ;)
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Re: Reifen für Frontera A

Beitrag von iomegale » Dienstag 10. Mai 2011, 18:48

al_zaghal hat geschrieben: 2.
Selber traue ich mir den Radwechsel nicht so richtig zu, weil ich bei der Art und Weise nicht richtig durchblicke, wie die Felgen ab- und angeschraubt werden. Da sind solche großen runden Kappen über der Felge, die ich nicht runter kriege, bzw. wo ich Angst hätte, dass ich sie hinterher nicht wieder drauf kriege. Oder gibt's da nen Trick und es ist gar nicht so schwer??? :crazy:

Ach so, wegen meiner Unwissenheit: Lieber Mitleid als Lachanfälle... :funny:
Hallo Unbekannte/r,

hier gibts eines nicht: Mitleid oder Lachanfälle :schimpf: Sondern hier werden Sie geholfen :crazy:

Also: Es wäre mal schön zu wissen, ob's Stahl- oder Alufelgen sind. Für Alu-Felgen hast Du ja schon ne Antwort bekommen.

Bei Stahlfelgen werden die Nabenkappen durch die Schrauben gehalten. Die haben so "Federringe", mit denen die Schrauben die Kappen halten. Also Schrauben auf und die Nabenkappen und das Rad gehen runter. Umgekehrt erst das Rad drauf, dann die Nabenkappen und zum Schluss mit den Radmuttern festschrauben.
Gruß
Hartmut
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Re: Reifen für Frontera A

Beitrag von al_zaghal » Dienstag 10. Mai 2011, 19:40

Hallo und danke für eure Antworten! :P

hab mir jetzt mal ein paar Reifen angesehen und bin bei den folgenden hängengeblieben:
http://cgi.ebay.de/Reifen-235-70R16-106 ... 3f08d585cc
Hab ich da irgendeinen Haken übersehen, oder kann man mit den Teilen leben? Wollte nicht unbedingt 180 Euro pro Reifen ausgeben. Ich muss nur noch meine Zulassung finden - bin mir nicht sicher, ob meine Höchstgeschwindigkeit niedrig genug ist, dass ich diese T-Reifen (max 180km/h) fahren darf.
Wilddieb hat geschrieben: Bei den Original Alufelgen sind die Nabenkappen von innen angeschraubt.
Also nicht mit Gewalt abhebeln, dann sind sie kaputt!
Erst die Felge runter und dann die drei Schrauben auf der Innenseite lösen
Gut zu wissen... Bei mir sind es Stahlfelgen. Mir ist auch mal eine Kappe vom Hinterrad abgefallen, die ich seitdem nicht wieder dranbekommen habe. Aber außer den 6 Löchern für die Felgenschrauben habe ich sonst nichts zur Befestigung an der Kappe entdeckt. Vielleicht wird die Kappe einfach beim Festschrauben der Felge automatisch festgeklemmt??? Dann verstehe ich aber nicht, wie sie beim Fahren einfach abfallen konnte...
Auch auf die Gefahr hin, mich total lächerlich zu machen, aber könnte es vielleicht sein, dass nur die VORDEREN Kappen eine Funktion haben (Zuschaltung von Vorderradantrieb, oder so...), während die HINTEREN Kappen nur Dekoration sind? Vorne steht jedenfalls "Auto Lock Hub" auf den Kappen drauf, hinten steht nichts drauf.

Wäre wirklich toll, wenn ich das noch rauskriege, käme mir nämlich ziemlich blöd vor, wenn ich mit nem GELÄNDEwagen im GELÄNDE bin und bei nem platten Reifen nicht mal das Ersatzrad befestigt bekomme... :oops: :wand: [/url]

Angefügt nach 19 Minuten:
iomegale hat geschrieben: Bei Stahlfelgen werden die Nabenkappen durch die Schrauben gehalten. Die haben so "Federringe", mit denen die Schrauben die Kappen halten. Also Schrauben auf und die Nabenkappen und das Rad gehen runter. Umgekehrt erst das Rad drauf, dann die Nabenkappen und zum Schluss mit den Radmuttern festschrauben.

Hallo Hartmut,

danke (!), ich habe deine Antwort erst nach meinem letzten Post entdeckt. Da war meine Hoffnung ja richtig, hier im Forum die Fronti-Experten zu finden. respekt
Wenn die wirklich so festgeklemmt werden, versuche ich mich mal selbst dran, kapiere aber immer noch nicht, wie mir das blöde Ding vom Rad fallen konnte. Die Schrauben saßen nämlich danach immer noch fest. Vielleicht war ja was an der Kappe abgebrochen.

Hübsches Fronti-Bild übrigens! Solche Situationen kommen mir irgendwie bekannt vor...
hmm :funny:

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infection
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AW: Reifen für Frontera A

Beitrag von infection » Mittwoch 11. Mai 2011, 05:22

Die Hinterachse an deinem Fronti wird immer angetrieben. Die Vorderachse wird mit dem Allrad zugeschaltet. In den vorderen Naben ist die Mechanik um die Antriebswellen mit dem Rad zu verbinden bzw, die Wellen beim abschalten des Allradantriebes vom Rad zu trennen.

Bist sicher das du MTs brauchst? Wenn du überwiegend Gelände fährst sicher ja. Aber auf der Strasse ist der Verbrauch und das Fahrgeräusch höher. Die Endgeschwindigkeit geringer und gaaanz Wichtig: Der Bremsweg und das Kurvenverhalten schlechter.

Ich hab BFG ATs drauf. Hatte aufm Trooper damit 80tkm gefahren bevor sie fällig waren und jetzt aufm Dodge auch welche und damit gut 20tkm drauf. Sind noch so gut wie neu. Im Gelände muß man ein paar Abstriche machen da die Selbstreinigung des Profiles nicht soo gut funktioniert. Setzen sich also schnell mal zu. Auf der Strasse laufen die bestens. Nur bei Nässe um die +3 Grad haben die leichte schwächen.

Aufm Fronti hatte ich zuletzt Pirelli Scorpion ATs drauf. Damit lief der Fronti in allen Lagen gut. Klar auch hier schwächen bei der Selbstreinigung wie eigendlich bei jedem AT aber auf der Strasse echt vergleichbar mit den Michelin Strassenreifen die bei der Auslieferung drauf waren.

Meiner Meinung nach sind aber alle Reifen auf dem Fronti besser als der Fulda Tramp. Der kann nämlich einfach garnix....ausser billig sein vielleicht..... hatte ich auch mal drauf. Hab sie nach nem knappen Jahr weggeworfen.

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oakman
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AW: Reifen für Frontera A

Beitrag von oakman » Mittwoch 11. Mai 2011, 06:16

Deine Reifenwahl ist entschieden zu teuer, im guten Onlinehandel bekommst Du die schon für 85,-
Auch Wasser ist ein edler Tropfen, vermischt man ihn mit Malz und Hopfen



32,69,72,73,74,80,81,85,86,87,89,90,94,97,99,00,01,03,05,06,08,10 und auch dieses Jahr stimmen alle ein, wird ein Fußballclub aus dem Süden, Deutscher Meister sein

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Der Ralf
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AW: Reifen für Frontera A

Beitrag von Der Ralf » Mittwoch 11. Mai 2011, 09:16

Moin,

ich fahre den Reifen aus deinen link auf meinen Waldi (Pick up)
gekauft habe ich sie bei Mayerrosch (offroadreifen.com) aber direkt über die Seite das ist günstiger als über Ebay. Mehr Verbrauch ist bei meinen Diesel minimal Bremsverhalten ist bescheiden ...
ich glaube der Bremsweg hat sich verdoppelt (klar subjektiv) und diese Reifen sind richtig laut
ansonsten wen man viel im Wald / Gelände fährt durchaus brauchbar alternatv gibt es von Insa auch einen AT Reifen der ist wohl besser was Bremsweg und lautstärke angeht.
Der Ralf
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infection
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AW: Reifen für Frontera A

Beitrag von infection » Mittwoch 11. Mai 2011, 11:18

...na als erstes würde ich sagen kommt es darauf an wozu du deinen Fronti brauchst. Ich fahre ca. 70% Strasse und max. 30% Wiesen, Rückwege und Wald. Da ich aus dem Wald maximal 3 Tonnen Schleppe, komm ich mit den ATs locker hin. Link wirds auf Matsch wegen der Selbstreinigung. Aber dann schau ich halt wie es Wettermässig aussieht bevor ich ne Aktion starte. Wenn man aber mit dem Gasfuß was vorsichtig umgeht, kommt man auch bei wiedrigen Umständen mit ATs ziemlich weit.

Mein Dodge ist da natürlich kein Vergleich zum Fronti. Der Dodge ist fürs Gelände einfach zu schwer, hat auchnoch auf der Hinterachse zu wenig Gewicht. Von dem Wenderadius eines Flugzeugträgers ganz zu schweigen. Trotzdem schlepp ich damit in 14% mit ATs noch ne Tonne durch den Matsch.... das wird dann aber schon haarig.... in dem Fall wären MTs schon besser aber da ich ja überwiegend Strasse fahre, sind ATs für mich die bessere Wahl.

Auf dem Fronti würde ich nur MTs fahren wenn der ausschliesslich im Gelände läuft. Der Fronti kommt nämlich im Gelände sogar mit Strassenreifen besser klar als mancher "Geländewagen" mit MTs...

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al_zaghal
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Re: AW: Reifen für Frontera A

Beitrag von al_zaghal » Mittwoch 11. Mai 2011, 15:57

oakman hat geschrieben:Deine Reifenwahl ist entschieden zu teuer, im guten Onlinehandel bekommst Du die schon für 85,-
:o Wo? :o Aber danke für den Tip, ich hab nochma gesucht und sie bei Mayerosch im Shop wirklich für 95,- gefunden. :P Für 85,- gabs auch irgendwo welche, aber mit vmax = 140 km/h. Hab mittlerweile meine Zulassung gefunden, habe dort ne vmax von 166 km/h stehen, also wenn ich Wikipedia richtig verstehe, brauch ich für meinen Dicken Reifen mit mindestens 175 km/h.

Bin mir auch noch nicht 100 %ig sicher, ob es MTs sein sollen, ich fahre zugegeben höchstens 30 % im Gelände. Aber ich habe mal überlegt, dass ich größere Strecken (über 200 km) meist sowieso mit dem PKW meiner Freundin fahre, dass ich schon wegen Spritverbrauch kaum mal schneller als 140, meistens nur 120 unterwegs bin. Notorischer "Abstandhalter" bin ich auch geworden, seit ich mit dem Fronti ein schwereres Auto habe. Also könnte ichs ja mal mit den Latschen versuchen und falls es nichts ist, kommen beim nächsten Mal ATs drauf.
infection hat geschrieben:Der Fronti kommt nämlich im Gelände sogar mit Strassenreifen besser klar als mancher "Geländewagen" mit MTs...
... ... ...
Meiner Meinung nach sind aber alle Reifen auf dem Fronti besser als der Fulda Tramp. Der kann nämlich einfach garnix....ausser billig sein vielleicht.....
Echt? :) Das macht mir ja jetzt richtig Hoffnung. Hab mich nämlich manchmal gewundert, dass ich an Stellen nicht weitergekommen bin, wo ich es niemals vermutet hätte. Hab dann im Nachhinein immer gedacht, das wäre vielleicht normal und dass ich nur mit falschen hohen Erwartungen auf den Geländewagen umgestiegen bin.

Mal ein paar Beispiele: Auf Matsch haben schon relativ geringe Steigungen ausgereicht, dass der Fronti sich in einen Brunnenbohrer verwandelt hat... Auch wenn ich Allrad benutzt habe oder das Gaspedal kurz vor dem Absaufen gehalten habe. Auf Sand war's genauso schlimm, immer nach der Devise "besser gar nicht erst anhalten". Schnee, vor allem harter Schnee, war die Katastrophe, da ist mir der Dicke sogar mal bei seitlicher Neigung vom Feldweg in den Ackergraben gerutscht und fast auf die Seite gefallen - gottseidank konnte ich dann noch quer übers Feld verschwinden...
In ner ca. 40 cm tiefen Schlammpfütze bin ich auch mal auf Tauchfahrt gegangen. Zufällig war ein Patrol in der Gegend und hat mich rausgezogen, aber der Fahrer hat dabei so leicht gegrinst und das wurmt einen natürlich. :evil: grr

Hab deswegen dann mal den Fronti auf rutschigem ansteigendem Feldweg gegen den frontgetriebenen Seat Ibiza meiner Freundin getestet... ... ...und bin fast aus allen Wolken gefallen... Bei normalem Hinterradantrieb war der Seat dem Fronti nämlich haushoch überlegen und bei zugeschaltetem Frontantrieb war der Fronti nur einen ganz winzigen Tick besser... :o

Klar hab ich mir auch gedacht, dass die Fuldas mit damals 5mm Profiltiefe was damit zu tun haben könnten, hab aber nie vermutet, dass die Reifen einen wirklich GROßEN Unterschied machen.
Wenn infection also Recht hat, der Fronti eigentlich ganz gut geht und nur die Fulda Tramps Mist sind (???), dann bin ich echt mal auf die Leistung mit den MTs gespannt *freu* :D
Oder ATs, wenn die auch noch mehr bringen als die Tramps... :anim:
Nur die Ruhe. Gras wächst auch nicht schneller, wenn man dran zieht...

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Der Ralf
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AW: Reifen für Frontera A

Beitrag von Der Ralf » Mittwoch 11. Mai 2011, 16:11

Moin,
Bei normalem Hinterradantrieb war der Seat dem Fronti nämlich haushoch überlegen
hmm Seat Heckantrieb was hatte deine Fruu für ein Seat hmm
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AW: Reifen für Frontera A

Beitrag von al_zaghal » Mittwoch 11. Mai 2011, 16:16

Nee, ich meinte damit: Bei normalem Hinterradantrieb beim Fronti war der Seat mit seinem Frontantrieb haushoch überlegen.
Nur die Ruhe. Gras wächst auch nicht schneller, wenn man dran zieht...

Wolf 1

AW: Reifen für Frontera A

Beitrag von Wolf 1 » Mittwoch 11. Mai 2011, 19:33

Servus ,
ich brauch nur den

http://www.bfgoodrichtires.com/tire-sel ... -km2-tires

manchmal bei Reifendirekt erhältlich,aber vorher abklären ob den einer montieren tut.V max 160.
:anim:
lg Wolf 1 :freak:

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mischult
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Re: AW: Reifen für Frontera A

Beitrag von mischult » Mittwoch 11. Mai 2011, 20:11

al_zaghal hat geschrieben: Für 85,- gabs auch irgendwo welche, aber mit vmax = 140 km/h. Hab mittlerweile meine Zulassung gefunden, habe dort ne vmax von 166 km/h stehen, also wenn ich Wikipedia richtig verstehe, brauch ich für meinen Dicken Reifen mit mindestens 175 km/h.
Moin,

wenn die Reifen eine M+S Kennung haben (Was sehr häufig vorkommt bei Geländewagenreifen) reicht ein kleiner Geschwindigkeitsaufkleber in Cockpit und Du darfst auch Reifen mit einem geringeren V-Max fahren - so hats mir mal mein TÜVer erzählt. Seitdem hab ich nen Aufkleber mit max 160drin, das war der kleinste, den der Reifenhändler da hatte.

Alles Gute

Michael

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AW: Reifen für Frontera A

Beitrag von Asconajuenger » Mittwoch 11. Mai 2011, 21:53

Hy,
den Insa gibt unter der Bezeichnung Insa Turbo Ranger auch als AT,das könnt die beste und günstigste wahl für dich sein.
Ich hab da auch letztens die Qual der Wahl hier durchgemacht! :wink:

Such dir am besten nen kleinen Reifenhändler in deiner Umgebung,die machen dir ein Angebot
über die Reifen mit Montage.
Hab bei uns hier die Erfahrung gemacht das diese Händler oft günstiger sind wie normale Werkstätten und du hast eigentlich immer guten Service.
Sind halt rein auf Reifen und Zubehör spezialisiert.

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Re: AW: Reifen für Frontera A

Beitrag von al_zaghal » Donnerstag 12. Mai 2011, 12:46

Asconajuenger hat geschrieben:den Insa gibt unter der Bezeichnung Insa Turbo Ranger auch als AT,das könnt die beste und günstigste wahl für dich sein.
Ja, den wollte ich gestern eigentlich auch haben. Bin nämlich noch mal in mich gegangen und hab mich in einem Anflug (untypischer :funny: ) Vernunft für den AT von Insa entschieden.

So weit so gut. Als ich ihn dann bestellen wollte hieß es bis zu 5 Wochen Lieferzeit. :o Aaahh!! wahh DAS geht ja mal gar nich! Da habe ich mich verständlicherweise nun doch zu MTs "gezwungen" ( :funny: ) gefühlt...
Als ich dann aber die Insa Turbo Dakar bestellen wollte hieß es ganz plötzlich am Telefon, vor 10 Minuten hätte mir ein Anderer den letzten Satz weggeschnappt. --> Aaahh!! grr grr grr Ich hab schon fast an ne Verschwörung geglaubt... :evil:

Glücklicherweise waren aber noch genug Insa Turbo Traction Track (auch MT) vorrätig, da hab ich eben die genommen. Werden im Landrover-Forum auf der Insel auch ganz gut gelobt. Na mal schauen, wie sie sich machen. So sehn se aus:
http://insaturbo.en.ecplaza.net/4.asp
Der Verkäufer meinte, die wärn 'n kleines bisschen besser straßengeeignet als typische MTs, weil das Profil innen etwas mehr wie bei ATs ausgerichtet ist. Mal sehen. Angegeben sind sie aber trotzdem mit 80/20 %.
mischult hat geschrieben:wenn die Reifen eine M+S Kennung haben [...] reicht ein kleiner Geschwindigkeitsaufkleber in Cockpit und Du darfst auch Reifen mit einem geringeren V-Max fahren [...] Seitdem hab ich nen Aufkleber mit max 160drin, das war der kleinste, den der Reifenhändler da hatte
Man müsste mal nach nem noch kleineren Aufkleber suchen, dann könnte man sowas hier fahren (Tractor Dumper von Recip):
http://offroadreifen.com/produktbild/reifen/RETRA_d.jpg
:freak: :frech:
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AW: Reifen für Frontera A

Beitrag von al_zaghal » Mittwoch 25. Mai 2011, 14:36

Hallo, könnt ihr mir nochmal helfen?

Bin jetzt von Straßen- auf Geländereifen (MT) umgestiegen und beobachte unter anderem zwei neue Dinge an meim Fronti, wenn ich auf der Straße fahre:

Zum einen scheint er mir seit neuestem SEHR empfindlich für Unebenheiten auf der Straße zu sein. Manchmal eiert er beim Geradeausfahren und festgehaltenem Lenkrad ganz schön nach links und rechts, so dass ich mich bei mehr als 80 km/h und wenn dann noch ne Kurve kommt zuweilen schon einigermaßen unsicher fühle.

Zum anderen beobachte ich das hier: Ich fahre in eine enge Kurve, egal ob bei hoher oder niedriger Geschwindigkeit. Wenn ich nun nach der engen Kurve zurücklenke, um wieder geradeaus zu fahren, fährt der Fronti erst noch ein kleines Stück weiter in der bisherigen Kurvenrichtung, bevor er sich stabilisiert und wieder geradeaus kommt. Das ist fast so ein Gefühl, als ob er sich kurz am Boden verhakt oder in einem Gleis fährt, aus welchem ich erst noch ausbrechen muss.
Sowas hatte ich bisher noch nie. Fühlt sich in Kombination mit der weichen Fronti-Federung fast so an, als würde er kurz in die Knie gehen.

Kennt Ihr sowas? Kann das mit den MTs zusammenhängen? (Dann bin ich erleichtert.) Oder hat er sich was anderes "eingefangen" und muss repariert werden? :o
Nur die Ruhe. Gras wächst auch nicht schneller, wenn man dran zieht...

Wolf 1

AW: Reifen für Frontera A

Beitrag von Wolf 1 » Mittwoch 25. Mai 2011, 15:34

Hi,
Denk mal das die Reifen eher nur fürs Gelände sind und nicht auf die Straße gehören.
Hätste den Goodrich genommen den ich als Link eingefügt habe
dann gäbs bestimmt keine Probleme,denn mit dem kannste auch wunderbar auf der Straße und Autobahn fahren wenns denn unbedingt ein MT sein muß.
Generell sind MTs schwammiger wie ATs und ich würd die Dinger schnell wieder loswerden bei deinen Schilderungen bevor noch irgendwo im Graben landest oder einen Unfall baust.
:schimpf:
lg Wolf 1

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AW: Reifen für Frontera A

Beitrag von Der Ralf » Mittwoch 25. Mai 2011, 16:36

Moin
den Reifen den du gekauft hast kenne ich nicht aber generell bei MTs
Spur und Sturz prüfen
Luftdruck nicht zu hoch eher etwas niedrieger

wen das alles passt und du so 6-7000 km gefahren bist gibt sich das mit den Symtomen meist.

wen du dann immer noch nicht mit den Reifen klar kommst hast du dich verkauft.

und denk dran der Bremsweg verlängert sich auf Straße erheblich gegen über deiner alten Reifen
also immer schon früh bremsen :freak:
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AW: Reifen für Frontera A

Beitrag von Rainer.M » Mittwoch 25. Mai 2011, 18:59

Das mit der schwammigen Lenkung kann ich bestätigen. Da ich vorher aber viel Transporter und kleine LKW gefahren bin, verhält sich der Fronti diesbezüglich normal. Nur mit nem PKW ist das nicht zu vergleichen.

Ich selbst fahr zwei Sätze auf dem Fronti. Vorn sind (glaub ich) Goodrich MT drauf und hinten Conti MS. Das hat sich so ergeben, weil beim Kauf die vorderen nicht mehr so dolle waren und ich mich damit nicht lang rumärgern wollte. Das hat die Werkstatt auch völlig Problemlos gemacht. Aufziehen und wuchten machen hier die Werkstätten für kleines Geld. Mit eigenen Reifen ist das auch nie wirklich ein Problem, wenn die Werkstatt nicht auf Reifenhändler macht. Und selbst dann haben die die großen Räder nicht immer da und verdienen meist lieber fix den Euro fürs Wechseln, als erst irgendwas zu beschaffen, was dann die nächsten zwei Jahre im Regal liegt.

Wegen dem Aufkleber, ich glaub, das interessiert den TÜV nur, wenn Du im Sommer mit MS (oder MT) vorfährst. Meiner hat TÜV Ende Februar beim Kauf bekommen. Da hat sich niemand über die MS gewundert und nach Aufklebern gesucht.

Der Preis der MT auf der normalen Strasse ist halt ein Verbrauch von 13l (11 sollen sonst mit normalen Straßen-Sommerreifen wohl drin sein) und die Teile folgen allen Bodenwellen. Insbesondere Strassenbahnschienen hier in der Stadt sind echt die Hölle.

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AW: Reifen für Frontera A

Beitrag von al_zaghal » Samstag 28. Mai 2011, 08:45

Bisher meine ersten Eindrücke von den Insa Turbo Traction Track (MT, runderneuert):

Autobahnen & gute Straßen:
Bisher nur auf trockener Straße gefahren, dort keine Probleme bei "normalen" Geschwindigkeiten von 80-100 km/h, bzw. 120 km/h auf der Autobahn. Bremsweg subjektiv auf jeden Fall länger, Abstand halten also unerlässlich. Ab ca. 50 km/h fangen die Reifen deutlich hörbar an zu singen, am lautesten zwischen 65-70 km/h danach geringfügig leiser. Subjektiv kann ich aber nur sagen, dass mich dieses Geräusch nicht stört - im Gegenteil: Es hat was! :funny: Es ähnelt in etwa dem Geräusch, wenn man auf Autobahnen, über die rauhe weiße Seitenstreifenmarkierung fährt, mit der Konsequenz, dass man das mit den MTs dann auch nicht mehr mitkriegt.

Schlechte Straßen:
Auf welligen und unebenen Straßen entwickelt sich der dafür ohnehin schon empfindliche Fronti nach Aufziehen dieser MTs zum wahren "Oberflächen-Analysegerät"... :D Ich kann also bestätigen, dass MTs gegenüber Straßenreifen diese Empfindlichkeit erhöhen. Ab 80 km/h muss man also schon konzentriert und aufmerksam hinterm Lenkrad sitzen, um kleinere Seitwärtsbewegungen des Autos auszugleichen.
Allerdings hat sich das Unsicherheitsgefühl, worüber ich in meinem letzten Post geschrieben hatte, merklich zurückgeschraubt. Direkt nach dem Aufziehen der Reifen war nämlich ein größeres Auswuchtgewicht vorne rechts von der Felge gefallen. Mittlerweile wurde es wieder befestigt und das "Herumeiern" ist klar weniger geworden.

Gelände:
Bisher nur im trockenen oder streckenweise leicht feuchten Gelände gefahren. Dort keinerlei Schwierigkeiten erlebt.
Gestern Abend mit 4H-Stellung auf steil ansteigendem Waldweg getestet mit Untergrund abwechselnd aus Gras, Erde, Kies, Schotter und Felsgestein. Unter den gleichen Bedingungen hatten meine vorherigen Fulda-Tramps sich den Weg streckenweise gelegentlich ganz gerne mal "hochgewühlt". Mit den Insas kein Wühlen. Ganz brav im ersten Gang durchmarschiert. Auch bergab besseres Kontrollgefühl über das Fahrzeug als mit den Fuldas - das Auto war auf jeden Fall weniger anfällig dafür, in die eingefahrenen Spurrillen des Waldwegs hineinzurutschen.

Insgesamt bisher auf jeden Fall zufrieden! :P


Wegen dem Vorschlag vom Ralf, den Luftdruck zu senken: Auch wenn das jetzt pedantisch wirkt, kann man da ne Empfehlung geben, wie weit man das absenken sollte? So wie ich meistens fahre, gibt mir Opel 2,0 bar für vorn und 2,2 für hinten an. Hab ich jetzt auf 1,8 vorn und 2,0 hinten gesenkt.
Taugt das was als "Grundeinstellung" für Straße und Gelände, dass man nicht immerzu auf- und abpumpen muss? Oder habt ihr andere Erfahrunswerte?
Nur die Ruhe. Gras wächst auch nicht schneller, wenn man dran zieht...

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AW: Reifen für Frontera A

Beitrag von al_zaghal » Montag 30. Mai 2011, 11:35

So, hab die Reifen nu nochma auf einer meiner "Schlüsselstellen" getestet, wo ein schotterig-staubiger Waldweg in einer engen Linkskurve für 7-8m brachial steil wird.

Dort haben sogar die Räder eines 1,2 t leichten PKWs mit Frontantrieb kurz gedreht, mit dem ich dort mehrmals hoch bin. :D

Mim Fronti auf meinen MTs bin ich mit Heckantrieb zweimal hintereinander ganz gemütlich hochgezuckelt. Ohne Schlupf. Im ersten Gang, ohne Schwung. :freak:
Nur die Ruhe. Gras wächst auch nicht schneller, wenn man dran zieht...

Frontmann

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Beitrag von Frontmann » Montag 30. Mai 2011, 13:45

ohne Schlupf geht physikalisch auf diesem Untergrund gar nicht.

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Beitrag von al_zaghal » Montag 30. Mai 2011, 16:29

Ich bin kein Physiker.
Sagen wir mal so, ich habe nichts von durchdrehenden Rädern gesehen, gehört, oder gespürt.
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Beitrag von al_zaghal » Dienstag 21. Juni 2011, 21:32

So, einige Ergänzungen zu den INSA TURBO TRACTION TRACK, die sich mittlerweile ergeben haben:

Vollbremsungen sollten durch vorausschauendes Fahren vermieden werden. Kommt es doch mal dazu, schmieren die Reifen sehr schnell schöne lange schwarze Streifen auf die Fahrbahn... :wink:

Auf nasser Straße haben sich die Reifen bei normalem Fahrverhalten gut geschlagen. Kann nicht sagen, dass ich dabei ein Unsicherheitsgefühl beim Bremsen oder in Kurven habe.

Auf ansteigendem matschigem Feldweg bin ich mit dem Heckantrieb an meine Grenzen gekommen. Nach eingelegtem 4H ging's aber gleich munter weiter - problemlos auch trotz Anfahren bergan.
Lobenswert auch die Selbstreinigung des Profils. Zumindest auf angetriebenen Achsen. Noch ein Grund also, bei Matsch automatisch auf 4H zu schalten.

Ein kleines Ärgernis beim Wechsel auf die Straße ist wohl nicht zu vermeiden: Das Profil setzt sich nur allzu gern mit Steinen zu. Man "klackert" dann also gemütlich über den Asphalt. Wenn einen das stört, sollte man nach jeder Geländefahrt schon etwas Zeit mitbringen, bis man den klackenden "Fiesling" gefunden hat. Wird wohl aber bei allen MTs ähnlich sein.

Wünsche in diesem Sinne also allen "MTlern" ein möglichst steinarmes Gelände! :funny:
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AW: Reifen für Frontera A

Beitrag von al_zaghal » Donnerstag 5. Januar 2012, 22:52

Hab immer noch keinen Grund, mich über die Reifen zu beschweren.
Auch bei Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt liefen sie
auf der Straße noch einwandfrei.

Hab sie jetzt mittlerweile auch in 20 cm tiefem Schlamm testen können.
War ein Acker, auf den es zwei Tage ununterbrochen geregnet hatte.
Ging immer noch vorwärts, auch vorsichtiges Anfahren hat noch
geklappt. Gefälle sollten solche Stellen freilich lieber nicht haben.
Und der Landwirt hat mich nicht mal angezeigt, wie er mir gedroht hatte... :oops:

Bin mal gespannt, wie es im Winter wird, d.h., wenn es denn noch mal Winter
werden sollte. hmm MTs sollen auf festgefahrener Schnee- und Eisdecke ja
angeblich übel sein...
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